NASA bewertet Risiken durch PFO, DCS und VTE
- NASA-Arbeitsgruppen haben Risiken durch PFO, Dekompressionskrankheit und venöse Thromboembolien bewertet.
- Ein kleines PFO ist kein signifikantes Risiko; Astronauten mit großem PFO sollen nicht pauschal ausgeschlossen werden.
- Die Ankündigungsmonate sind September 2024 für die PFO-Bewertung im Zusammenhang mit DCS und April 2026 für die VTE-Arbeitsgruppe.
- Der DCS-Präventionsstandard NASA-STD-3001 Volume 2 wurde geprüft; für Analgetika vor und nach EVAs besteht Leitlinienbedarf.
- Die Bewertungen stehen im Kontext des NASA-Programms Artemis.
Was geschehen ist
NASA-Arbeitsgruppen haben Bewertungen und Empfehlungen zu Risiken rund um PFO, Dekompressionskrankheit und venöse Thromboembolien vorgelegt. Die Empfehlungen bauen auf früheren Ergebnissen auf und nennen Maßnahmen zur Risikominderung.
Was wir wissen
Eine Arbeitsgruppe wurde einberufen, um aktuelle Daten zu prüfen. Ihre Empfehlungen sollen frühere Ergebnisse einbeziehen und darauf aufbauen; sie konzentrieren sich auf Risikominderungsmaßnahmen wie den PFO-Verschluss.
Für die Bewertung von PFO im Zusammenhang mit Dekompressionskrankheit wird der Ankündigungsmonat 2024-09 genannt. Für die NASA-Arbeitsgruppe zu venösen Thromboembolien in der Raumfahrt wird der Ankündigungsmonat 2026-04 genannt.
Ein PFO gilt nicht als wesentlicher Risikofaktor für die Bildung von VTE oder für Komplikationen durch eine Embolie. Für die Astronautenauswahl werden hinsichtlich PFO und VTE keine Änderungen empfohlen.
Ein kleines PFO stellt kein signifikantes Risiko dar. Bei großen PFO gibt es gemischte Meinungen, ob Verschluss oder Screening das VGE-Risiko senken; ein allgemeines Screening oder ein Ausschluss von Astronauten mit großen PFO wird nicht empfohlen.
Blasengrade zeigen keinen gesicherten Zusammenhang mit dem DCS-Risiko in der Höhe. Der Vorhersagewert von Blasenwerten für DCS bleibt ungewiss; dennoch wird das Minimieren von Blasen als wünschenswert bezeichnet.
Bodengestützte Studien sollen Probanden nicht allein aufgrund von LVGE ausschließen. Die Protokolle sollen die Sicherheit der Probanden mit der Repräsentativität der Population abwägen; die Probanden müssen vollständig über LVGE-Status und damit verbundene Risiken informiert werden.
Risikominderung soll durch Protokolldesign und laufende Datenerhebung betont werden. Bewertete Crews sollen über ihren Status informiert werden und bei einem großen PFO einen Verschluss angeboten bekommen.
Der überarbeitete DCS-Präventionsstandard NASA-STD-3001 Volume 2 Human Factors, Habitability, and Environmental Health wurde geprüft. Klinische Leitlinien sind für den Medikamenteneinsatz vor EVAs erforderlich. Protokolle müssen Aspirin zur DCS-Prävention und Schmerzlinderung behandeln. Für Analgetika vor und nach EVAs wird Leitlinienbedarf genannt, weil sie DCS-Symptome maskieren können.
Warum es zählt
Die Fakten betreffen NASA-Risikobewertungen und Leitlinien für Raumfahrt. Der Kontext verknüpft NASA mit dem Programm Artemis. Damit zeigen sie, dass medizinische Risiken, Standards und Protokolle für Raumfahrtmissionen geprüft werden.
Quellen
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