NASA macht Robotik-Testumgebung iMETRO für Mondprojekte verfügbar

  • Die NASA stellt iMETRO am Johnson Space Center NASA-Programmen und externen Partnern zur Verfügung.
  • iMETRO bietet Open-Source-Software, Simulationen, Mockups, Roboter und ein Felsgelände für Tests ganzer Systeme oder einzelner Komponenten.
  • Das Dexterous Robotics Team stützt sich auf Erfahrung mit Robonaut 2 und Valkyrie bei der Entwicklung geschickter, mobiler Roboter.
  • Für die entstehende Mondwirtschaft können Roboter Außenposten aufbauen und Aufgaben übernehmen, bevor Menschen dauerhaft präsent sind.
  • Die Öffnung soll externe Kooperationen beschleunigen und die Anpassung terrestrischer Robotik unterstützen.

Was geschehen ist

Das Dexterous Robotics Team am Johnson Space Center der NASA hat die integrierte Testumgebung iMETRO für die Entwicklung von Roboterhardware und -software geöffnet.

Die Einrichtung steht ab sofort sowohl für NASA-Programme als auch für externe Partner zur Verfügung.

Was wir wissen

Geleitet wird das Team von Shaun Azimi, der die Projekte zu Geschicklichkeit und Mobilität verantwortet. Es gliedert sich in Mechatronik- und Software-Untergruppen, deren Mitglieder Erfahrungen in Elektronik, Mechanik und Programmierung vereinen.

Das Team kann auf langjährige Erfahrung mit den NASA-Robotern Robonaut 2 und Valkyrie zurückgreifen. Robonaut 2 absolvierte über sieben Jahre Robotik-Demonstrationen auf der ISS, und Valkyrie war der erste zweibeinige humanoide Roboter der Behörde.

In der Partnerschaft mit privaten Unternehmen testet die Gruppe Robotik-Technologien unter extremen Bedingungen, etwa gemeinsam mit einem Öl- und Gaskonzern.

Die Testumgebung iMETRO – entwickelt am Johnson Space Center – macht Open-Source-Software, Simulationen, Mockups, vorhandene Roboter und ein Felsgelände für Testzwecke zugänglich. Sie erlaubt Tests ganzer Roboter oder einzelner Komponenten und soll externe Kooperationen beschleunigen, indem sie Ratespiele bei der Zusammenarbeit mit der NASA beseitigt. Zudem unterstützt iMETRO die Anpassung terrestrischer Robotik.

Das Team betont, dass Roboter die menschlichen Entdecker nicht ersetzen, sondern deren Fähigkeiten ergänzen sollen.

Warum es zählt

Für die entstehende Mondwirtschaft sind geschickte und mobile Robotersysteme grundlegend. Sie können Außenposten aufbauen, manuelle Aufgaben übernehmen und die Erkundung unter widrigen Bedingungen ermöglichen, bevor Menschen dauerhaft präsent sind.

Die Kooperation mit der Privatindustrie zeigt, dass die NASA verstärkt auf externe Expertise setzt, um diese Fähigkeiten voranzutreiben.

Quellen

  1. 1.NASA News Releases

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