Transporter-18 startet mit Methansatelliten und erstem NordSpace-Satellit
Eine Falcon 9 bringt 130 Nutzlasten ins All – darunter die GHGSat-Satelliten Eleanor und Aidan sowie den kanadischen Demonstrator Terra Nova.
- Transporter-18 startete am 1. Oktober 2026 mit einer Falcon 9 von SpaceX und brachte 130 Nutzlasten in den Orbit.
- Die GHGSat-Satelliten Eleanor und Aidan wurden auf der NEMO-Plattform gebaut und dienen der Methanüberwachung.
- Terra Nova ist der erste Satellit von NordSpace und demonstriert Verteidigungs- sowie kommerzielle Anwendungen.
- Eleanor und Aidan trennten sich etwa 55 Minuten nach dem Abheben von der Falcon-9-Oberstufe; Terra Nova folgte vier Minuten später.
- 41 der 130 Nutzlasten wurden nach dem Hauptausstoß zu einem späteren Zeitpunkt freigegeben.
Was geschehen ist
Am 1. Oktober 2026 startete eine Falcon-9-Rakete von SpaceX von der Vandenberg Space Force Base die Transporter-18-Mission. An Bord befanden sich 130 Nutzlasten, darunter zwei Satelliten zur Methanüberwachung und der erste Satellit des kanadischen Unternehmens NordSpace.
Was wir wissen
Die Mission Transporter-18 hob am 1. Oktober 2026 vom Space Launch Complex 4E der Vandenberg Space Force Base ab. Als Träger diente eine Falcon 9 von SpaceX. Eine Ersatzstartmöglichkeit bestand für den 2. Oktober 2026. Insgesamt transportierte die Rakete 130 Nutzlasten.
An Bord befanden sich zwei Methan-Überwachungssatelliten von GHGSat mit den Bezeichnungen C18 und C19 (genannt Eleanor und Aidan) sowie Terra Nova, der erste Satellit des kanadischen Unternehmens NordSpace. Zu den weiteren 127 gemeldeten Nutzlasten zählten zwei Raumfahrzeuge mit Wiedereintrittskörpern; 41 Nutzlasten wurden zu einem späteren Zeitpunkt nach dem Hauptausstoß freigegeben.
Die Satelliten Eleanor und Aidan detektieren Methanlecks aus dem Erdorbit. Sie wurden von SFL Missions in Toronto auf der NEMO-Plattform gebaut, die pro Satellit etwa 15 Kilogramm wiegt. Ein früheres Paar von GHGSat, das von Spire Global konstruiert wurde, flog mit Transporter-17 und lieferte innerhalb weniger Wochen erste Methannachweise.
Terra Nova ist ein dualer Demonstrator für Verteidigungs- und kommerzielle Anwendungen. Der Satellit verfügt über eine eigene Raumfahrzeugplattform, ein elektrisches Triebwerk und eine Kamera, die Bilder an Bord mithilfe eines NVIDIA-Prozessors analysiert. Einsatzmöglichkeiten reichen vom Verfolgen von Objekten im Orbit bis zur Erkennung von Waldbränden. Die Nutzlast wurde über Exolaunch, ein Berliner Unternehmen, auf den Flug gebracht. NordSpace baut derzeit Raketen und einen Startplatz in Neufundland und Labrador.
Die beiden GHGSat-Satelliten trennten sich etwa 55 Minuten nach dem Abheben von der Oberstufe der Falcon 9, Terra Nova folgte etwa vier Minuten später.
Warum es zählt
Die Mission zeigt, wie Rideshare-Starts wie Transporter-18 kleinen Satelliten einen regelmäßigen und kostengünstigen Zugang zum Orbit bieten. GHGSat erweitert sein Netzwerk zur Überwachung von Methanemissionen und liefert damit Daten für den Klimaschutz. Mit Terra Nova demonstriert NordSpace erstmals eigene Raumfahrtfähigkeiten und verfolgt parallel den Aufbau einer unabhängigen Startinfrastruktur.
Quellen
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