Solar Orbiter durchquert S-förmigen Switchback

  • Solar Orbiter ist ESA-geführt und flog durch einen S-förmigen Switchback.
  • Die Struktur ließ sich mit In-situ-Beobachtungen des Solar Wind Analyser bis zur Sonnenoberfläche zurückverfolgen.
  • Geladene Sauerstoff- und Kohlenstoffteilchen deuten auf Interchange-Rekonnexion in heißen Magnetfeldschleifen.
  • Wellen und Turbulenz waren wahrscheinlich erst nach dem Verlassen der Sonne an der Switchback-Form beteiligt.

Was geschehen ist

Solar Orbiter ist ESA-geführt und durch einen S-förmigen Switchback geflogen. Die Struktur ließ sich bis zur Sonnenoberfläche zurückverfolgen.

Was wir wissen

Solar Orbiter ist ESA-geführt. Solar Orbiter flog durch einen S-förmigen Switchback, erkannte einen Knick im Magnetfeld des Sonnenwinds und bestätigte die S-Form. Switchbacks werden oft nahe der Sonne beobachtet.

Die Struktur ließ sich bis zur Sonnenoberfläche zurückverfolgen. Zudem erfasste Solar Orbiter selten beobachtete Teilchen mit Hinweisen auf ihren Ursprung.

Die Auswertung nutzte In-situ-Beobachtungen des Solar Wind Analyser, Bilder der Sonnenscheibe und modellierte Magnetfelder. Solar Orbiter befand sich ungefähr auf halbem Weg zwischen Erde und Sonne.

Genannt werden Jesse Coburn von CNRS/LPP in Frankreich und Stephanie Yardley von der Northumbria University in Großbritannien. Jesse und Kollegen fanden geladene Sauerstoff- und Kohlenstoffteilchen.

Diese Teilchen bildeten sich in heißen Magnetfeldschleifen an der Sonnenoberfläche. Die gefundene Mischung wurde als eindeutiger Hinweis auf Interchange-Rekonnexion gewertet; dieser Vorgang tritt auf, wenn Bereiche der Sonne mit unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften wechselwirken.

In offenen Regionen laufen Feldlinien nach außen; in geschlossenen Regionen kehren sie zur Sonne zurück und bilden Schleifen. Feldlinien können sich verdrehen, brechen oder zurückfalten, und der Sonnenwind strömt kontinuierlich ins All.

Wellen spielen eine wichtige Rolle beim Erhitzen und Beschleunigen des Sonnenwinds. Beim Switchback zeigten sich Anzeichen von Wellen und Turbulenz wahrscheinlich erst nach der Bewegung ins All; nach dem Verlassen der Sonne übernehmen Wellen und Turbulenz. Interchange-Rekonnexion sowie Wellen und Turbulenz sind beide beteiligt.

Warum es zählt

Die Beobachtung ist der ESA zugeordnet und beschreibt den kontinuierlichen Sonnenwind sowie magnetische Strukturen nahe der Sonne. Für Leser, die die Mondindustrie verfolgen, liegt der Wert in diesen Daten zur Weltraumumgebung und in der ESA-Rolle.

Quellen

  1. 1.ESA Space Science

Von KI-Systemen aus den obigen Quellen geschrieben und automatisch geprüft; ohne persönliche Signatur. Wie diese Website arbeitet