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Maverick sichert Kepler-Startplätze auf Motus-Via-Sol-Mission

Kepler bucht 10 Satelliten auf Portals Motus-Via-Sol-Mission. Für den Falcon-9-Flug zur Jahresmitte 2028 ist nur noch ein einzelner Slot offen.

  • Kepler Communications ist der erste namentlich genannte Rideshare-Kunde der Mission Motus Via Sol.
  • Die 10 Satelliten der Tranche 2 sollen Mitte 2028 mit einer SpaceX-Falcon-9 starten.
  • Maverick Space Systems wurde für die Startintegration ausgewählt und soll die freie Kapazität vermarkten.
  • Portal Space Systems hat für Motus Via Sol eine komplette Falcon 9 gekauft und finanziert den Flug.
  • Nach der Kepler-Buchung bleibt nur noch ein einzelner Half-cake-topper-Slot frei.

Was geschehen ist

Maverick Space Systems hat Startkapazität für 10 Satelliten von Kepler Communications auf der Mission Motus Via Sol von Portal Space Systems gesichert. Die Satelliten sollen 2028 mit einer SpaceX-Falcon-9 starten; Kepler ist damit der erste namentlich genannte Rideshare-Kunde der Mission.

Was wir wissen

Gebucht sind 10 Kepler-Communications-Satelliten der Tranche 2. Die Satelliten gehören zur 400-Kilogramm-Klasse.

Die Satelliten sollen 2028 auf einer SpaceX-Falcon-9-Rakete starten. Für Motus Via Sol wird ein Start zur Jahresmitte 2028 erwartet.

Portal hat für Motus Via Sol eine komplette Falcon 9 gekauft und finanziert den Flug. Maverick wurde für die Startintegration ausgewählt und soll zudem die restliche Kapazität vermarkten; zwischen beiden Unternehmen besteht dafür eine exklusive Partnerschaft.

Nach der Kepler-Buchung ist der Großteil der verbleibenden Kapazität belegt. Offen ist noch ein einzelner Half-cake-topper-Slot.

Kepler ist der erste öffentlich benannte Rideshare-Kunde auf dieser Mission. Das Unternehmen hat damit seine erste dedizierte Mission gebucht und verfolgt zugleich eigene dedizierte Startkapazität.

Maverick hat nach eigenen Angaben mehr als 30 Startkampagnen abgeschlossen. Das Unternehmen erklärte die Flugfinanzierung ohne Aufnahme von Eigenkapital.

Die Kepler-Satelliten verfügen laut den vorliegenden Angaben über On-Orbit-Computing und die Fähigkeit, Hosted Payloads aufzunehmen. Für Keplers optisches Datenrelay-Netz wird ein Wert von 100 Gigabits pro Sekunde genannt.

Warum es zählt

Für Beobachter der Raumfahrtindustrie zeigt die Buchung, dass sich auf Motus Via Sol bereits ein konkreter Rideshare-Kunde gefunden hat und dass die freie Kapazität der Mission weitgehend vergeben ist.

Der Fall ist auch deshalb relevant, weil Portal eine ganze Falcon 9 für die Mission gekauft hat und Maverick sowohl die Integration als auch die Vermarktung der Restkapazität übernimmt. Damit wird ein Modell für dedizierte und geteilte Starts sichtbar, das beide Unternehmen nach eigenen Angaben auch für weitere Missionen prüfen.

Zusätzliche Bedeutung bekommt der Schritt durch den Hinweis, dass SpaceX Berichten zufolge Bestellungen für Transporter-Missionen pausiert, während Exolaunch und SEOPS ebenfalls ganze Falcon 9 für dedizierte Rideshare-Flüge kaufen.

Hintergrund

Maverick kündigte sich 2019 an.

Wie es weitergeht

Als Nächstes steht nach den vorliegenden Angaben der Start der Kepler-Satelliten auf Motus Via Sol an; erwartet wird die Mission zur Jahresmitte 2028 auf einer SpaceX-Falcon-9. Zudem prüfen Maverick und Portal aktiv weitere dedizierte und geteilte Missionen.

Was wir noch nicht sicher wissen

  • Für Motus Via Sol wird ein Start zur Jahresmitte 2028 erwartet; ein exaktes Datum liegt nicht vor.
  • Die Angabe, SpaceX pausiere Bestellungen für Transporter-Missionen, ist in den vorliegenden Fakten als berichtet gekennzeichnet.

Quellen

  1. 1.Payload
  2. 2.SpaceQ(加拿大)

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