Neue NASA-Studie untersucht Wasserspeicher in 40 Regionen

  • Die NASA-Studie kartiert Veränderungen der terrestrischen Wasserspeicher in 40 Regionen.
  • Die Karte deckt den Zeitraum von April 2002 bis November 2025 ab und zeigt menschliche Einflüsse auf jedem nichtpolaren Kontinent außer Australien.
  • Mit Grundwasser bewässertes Ackerland ist stark mit Rückgängen der Wasserspeicherung verbunden, etwa im kalifornischen Central Valley und in Chihuahua, Mexiko.
  • In Nordindien ist der Abwärtstrend steiler als früher erkannt; für zurückweichende Himalaya-Gletscher nennt die Studie 15 Prozent.
  • Auf regenbewässertem Ackerland stiegen in Teilen Subsahara-Afrikas die Grundwasserstände beim Hirseanbau trotz unterdurchschnittlicher Niederschläge.

Was geschehen ist

Eine neue NASA-Studie untersucht Veränderungen der terrestrischen Wasserspeicher in 40 Regionen. Die Karte deckt den Zeitraum von April 2002 bis November 2025 ab und umfasst 4 Kontinentalregionen. Menschliche Aktivitäten werden auf jedem nichtpolaren Kontinent außer Australien festgestellt.

Was wir wissen

Die Studie ist neu und umfasst eine Karte für den Zeitraum von April 2002 bis November 2025. Sie deckt 40 Regionen ab, die 4 Kontinentalregionen zugeordnet sind.

Menschliche Aktivitäten erscheinen auf jedem nichtpolaren Kontinent mit Ausnahme Australiens. Als leitende Autorin wird Mary Michael O’Neill genannt, Hydrologin am Goddard Space Flight Center der NASA.

Für GRACE und GRACE-FO werden 2 Satelliten und 20 Jahre angegeben. Die verbesserte räumliche Auflösung deckte einige menschliche Einflüsse auf, die zuvor nicht erkannt worden waren.

Die Karte weist einen Verlust an zeitlicher Detailtiefe auf. Einige bekannte Trends waren stärker als zuvor erkannt.

Mit Grundwasser bewässertes Ackerland ist stark mit Rückgängen der terrestrischen Wasserspeicherung verbunden. Im kalifornischen Central Valley wurden Speicher abgesenkt; auch in den südlichen High Plains der USA und in Chihuahua in Mexiko traten Rückgänge auf.

In Nordindien ist der Abwärtstrend steiler als bisher erkannt, und die Entwicklung verläuft schneller als frühere Schätzungen nahelegten. Für zurückweichende Himalaya-Gletscher nennt die Studie 15 Prozent.

Auf regenbewässertem Ackerland gab es in Teilen Subsahara-Afrikas Zunahmen. Beim Hirseanbau stiegen die Grundwasserstände trotz unterdurchschnittlicher Niederschläge. In Maranhão im Norden Brasiliens haben Sojafelder Wälder und Strauchland ersetzt.

Warum es zählt

Für Leser, die die Mondwirtschaft verfolgen, ist die NASA hier als Organisation hinter einer neuen Studie sichtbar. Die Fakten nennen 2 Satelliten sowie 20 Jahre für GRACE und GRACE-FO.

Quellen

  1. 1.NASA News Releases

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