NASA gibt Verbindung der Orion-Module für Artemis III bekannt
- Am 30. Juli 2026 wurden Crewmodul und Servicemodul des Orion-Raumschiffs für Artemis III miteinander verbunden.
- Der Artemis-III-Start vom Kennedy Space Center bringt Testartikel von Blue Origin und SpaceX in einen niedrigen Erdorbit.
- Die Wiederverwendung von Artemis-II-Bauteilen beschleunigte die Hardware-Installation für Artemis III um rund drei Monate.
- Die Artemis-III-Rakete nutzt statt der Interim Cryogenic Propulsion Stage einen nicht-antreibenden Spacer; diese Stufe wurde für Artemis IV umgewidmet.
- Über 250 Artemis-II-Bauteile fließen in Artemis IV und Artemis V ein und beschleunigen Artemis IV um mehr als sechs Monate.
Was geschehen ist
Am 30. Juli 2026 gab die NASA bekannt, dass das Crew- und das Servicemodul des Orion-Raumschiffs für die Artemis-III-Mission miteinander verbunden wurden.
Was wir wissen
Die für Artemis III vorgesehene Besatzung umfasst Randy Bresnik, Andre Douglas, Frank Rubio und Luca Parmitano.
Der Start erfolgt vom Kennedy Space Center in einen niedrigen Erdorbit.
Als Nutzlast sind Testartikel kommerzieller menschlicher Landefähren von Blue Origin und SpaceX sowie strukturelle Testartikel des Orion-Stufenadapters und des Trägerraketen-Stufenadapters an Bord.
Das Stapeln der Feststoffbooster-Segmente der SLS hat begonnen, das RS-25-Triebwerk wurde geliefert und die achte und letzte Rührreibschweißung am Spacer-Barrel-Abschnitt ist abgeschlossen. Die Artemis-III-Rakete verwendet einen nicht-antreibenden Spacer anstelle der Interim Cryogenic Propulsion Stage; diese Stufe wurde für Artemis IV umgewidmet.
Komponenten des Orion-Crew-Moduls von Artemis II werden für Artemis III wiederverwendet, wodurch die Hardware-Installation rund drei Monate früher abgeschlossen wurde. Über 250 Bauteile von Artemis II fließen zudem in Artemis IV und Artemis V ein; der Zeitplan für Artemis IV hat sich dadurch um mehr als sechs Monate beschleunigt.
Warum es zählt
Die Mission transportiert Testartikel der für die Mondlandung vorgesehenen kommerziellen Landefähren und ermöglicht so eine frühe Erprobung im All. Die Wiederverwendung von Bauteilen aus vorherigen Orion-Fertigungsläufen verkürzt den Zeitplan und zeigt Fortschritte bei der Serienproduktion.
Quellen
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