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ESA skizziert Europas Träger und Space Rider für 2025
ESA nennt Merkmale von Ariane 6, Vega-C und Space Rider sowie einen geplanten Space-Rider-Start 2025 in Kourou.
- Ariane 6 kann mehrere Nutzlasten in einem Flug auf verschiedene Bahnen bringen.
- Vega-C kann Erdbeobachtungssatelliten transportieren und stärkt Europas unabhängigen Zugang zum All.
- Space Rider ist als wiederverwendbares Weltraumlabor für den niedrigen Erdorbit geplant.
- Space Rider soll 2025 von Kourou in Französisch-Guayana starten und dort landen.
- Das Future Launchers Preparatory Programme betreut Forschungsaktivitäten und Studien.
Was geschehen ist
Die Europäische Weltraumorganisation beschreibt den Stand mehrerer europäischer Raumtransportsysteme. Genannt werden Ariane 6, Vega-C, Space Rider sowie vorbereitende Arbeiten für künftige Träger.
Im Mittelpunkt stehen die Eigenschaften der Raketen, der Einsatz von Europas Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und ein geplanter Start von Space Rider im Jahr 2025.
Was wir wissen
Ariane 6 wird als Europas neueste Schwerlastrakete bezeichnet. Sie ist modular ausgelegt, kann neue Technologien und Komponenten aufnehmen und ist laut den Angaben kostengünstiger als Ariane 5.
Für Ariane 6 heißt es außerdem, dass sie Satelliten oder andere Nutzlasten auf unterschiedliche Bahnen bringen kann, auch mehrere in einem einzigen Flug. Die Oberstufe kann dabei auf eine Friedhofsbahn gebracht werden.
Vega-C wird als flexible europäische Rakete der mittleren Nutzlastklasse beschrieben und als Weiterentwicklung von Vega. Sie kann Fracht in verschiedenen Formen und Größen transportieren; als Beispiel werden Erdbeobachtungssatelliten genannt.
Nach den Angaben stärkt Vega-C Europas unabhängigen Zugang zum All.
Space Rider wird als künftiges wiederverwendbares Weltraumlabor für den niedrigen Erdorbit beschrieben. Das System soll ein Volumen von 2 Minivans bieten, bis zu 2 Monate im All bleiben und per gelenktem Fallschirm auf einer Landebahn landen.
Für Space Rider sind Start und Landung in Kourou in Französisch-Guayana vorgesehen. Als Startjahr wird 2025 genannt.
Europas Weltraumbahnhof liegt in Französisch-Guayana und wurde zusammen mit CNES gebaut. ESA hebt zudem hervor, eine Reihe von Raketen entworfen, entwickelt und bereitgestellt zu haben.
Das Future Launchers Preparatory Programme betreut Forschungsaktivitäten und Studien. Die Raumtransportdirektion der ESA investiert nach eigenen Angaben in europäische Unternehmen, Hochschulen und Institutionen und unterstützt sie.
Warum es zählt
Für Beobachter der Mond- und Raumfahrtindustrie zeigen die Angaben, welche europäischen Transportmittel und Infrastrukturen verfügbar sind oder vorbereitet werden. Das ist relevant, weil Zugang zu verschiedenen Orbits, unterschiedliche Nutzlastklassen und Startinfrastruktur die Grundlage für wissenschaftliche und kommerzielle Missionen bilden.
Besonders wichtig sind dabei die Bandbreite der Ariane-6-Einsatzprofile, die Rolle von Vega-C für unabhängigen Zugang zum All und der geplante wiederverwendbare Betrieb von Space Rider im niedrigen Erdorbit. Zusammen zeichnen diese Punkte ein Bild der europäischen Transportkapazitäten vom Raketenstart bis zur Rückkehr einer orbitalen Plattform.
Hintergrund
Die Europäische Weltraumorganisation ist die genannte Organisation hinter diesen Angaben. Sie verweist auf Europas Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und auf ihre Arbeit an verschiedenen Raketenprogrammen.
Wie es weitergeht
Als nächster konkreter Termin wird für Space Rider ein Start im Jahr 2025 genannt, mit Start in Kourou in Französisch-Guayana. Dort ist auch die Landung vorgesehen.
Was wir noch nicht sicher wissen
- Es wurden nur die bereitgestellten Fakten verwendet.
- Es gibt keine verifizierten Angaben zu einem konkreten neuen Start oder einer kürzlich erfolgten Mission von Ariane 6 oder Vega-C.
- Weitere zeitliche Einordnung wurde weggelassen, soweit sie nicht ausdrücklich belegt ist.
Quellen
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