Papillon-Nebel erstmals aufgelöst, Webb-Daten zu N159

Hintergrund

  • Der Papillon-Nebel wurde erstmals aufgelöst, und für ihn wird das Jahr 1999 genannt.
  • Webb-Daten zu N159 gehören zum Beobachtungsprogramm #5114, das Sterne in verschiedenen Evolutionsstadien vergleicht.
  • N159 ist eine Sternentstehungsregion in der Großen Magellanschen Wolke, etwa 161.000 Lichtjahre entfernt und jünger als 3.000.000 Jahre.
  • Mit NIRCam-Daten von Webb lässt sich ein Bereich von etwa 230 Lichtjahren erfassen, und Sterne unter 0,1 Sonnenmassen sind nachweisbar.
  • Im westlichen Teil von N159 sind junge stellare Objekte stärker konzentriert, was auf ein früheres Stadium des Kollapses zur Sternbildung hindeutet.

Was geschehen ist

Für den Papillon-Nebel wurde das Jahr 1999 angegeben, für Hubble-Bilder das Jahr 2025. Der Papillon-Nebel wurde erstmals aufgelöst. Raumteleskope untersuchten Sternpopulationen, und LHA 120-N 159 wurde als Sternentstehungsregion beschrieben.

Was wir wissen

LHA 120-N 159 ist eine Sternentstehungsregion; dafür werden 161.000 Lichtjahre angegeben. N159 zählt zu den jüngsten Sternentstehungsregionen der Großen Magellanschen Wolke, welche die Milchstraße umkreist und eine niedrigere Metallizität als die Milchstraße besitzt.

N159 enthält Tausende Sterne und ist weniger als 3.000.000 Jahre alt.

Das James-Webb-Weltraumteleskop ist eine NASA/ESA-Mission. Die Aufnahme entstand mit der Near-Infrared Camera (NIRCam) und erfasste einen Bereich von etwa 230 Lichtjahren.

Die Webb-Daten gehören zum Beobachtungsprogramm #5114. Dieses Programm dient der Untersuchung und dem Vergleich von Sternen in verschiedenen Evolutionsstadien.

Für den Papillon-Nebel wird das Jahr 1999 genannt; er wurde erstmals aufgelöst. Für Hubble-Bilder wird das Jahr 2025 angegeben.

Im westlichen Teil von N159 wurden mehr junge stellare Objekte in einem stärker konzentrierten Bereich festgestellt. Dieser Bereich befindet sich in einem früheren Stadium des Kollapses zur Sternbildung; riesige Molekülwolken kollabieren unter der Schwerkraft und bilden neue Sterne.

Mit Webb-Daten lassen sich extrem lichtschwache Sterne mit weniger als 0,1 Sonnenmassen nachweisen. Außerdem können entwickelte Sterne von jungen stellaren Objekten unterschieden werden; Raumteleskope haben Sternpopulationen eingehend untersucht.

H-II-Regionen wie der Tarantel-Nebel und die größere Region N79 sind Marker aktiver Sternentstehung. Ultraviolette Strahlung ionisiert Gas, und Sternwinde formen dichte Grate sowie offene Hohlräume. Dunkelrote Filamente bestehen aus kühlem molekularem Wasserstoff, schirmen junge Sterne vor Strahlung und Sternwinden ab und lösen sich schließlich auf, sodass fertige Sterne zurückbleiben.

Warum es zählt

Für Leser aus der Mondbranche zeigt der Datensatz die Fähigkeiten von NASA/ESA-Weltraumteleskopen. Webb kann Sterne mit weniger als 0,1 Sonnenmassen erfassen und junge von entwickelten Sternen unterscheiden. Zudem beschreiben die Fakten, wie Ultraviolettstrahlung Gas ionisiert und Sternwinde Strukturen formen.

Quellen

  1. 1.ESA Space Science

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