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ESA und ispace-EUROPE unterzeichnen Phase-2-Vertrag für Mondmission MAGPIE
Europas erste Erkundungsmission auf der Mondoberfläche soll 2029 starten und den Südpol erkunden.
- Die ESA und ispace-EUROPE haben am 2. September 2026 die Phase-2-Vereinbarung für die Mondmission MAGPIE unterzeichnet.
- Der Phase-2-Auftrag wurde bereits im Juli 2026 mit einem Volumen von 65 Millionen Euro an ispace-EUROPE vergeben.
- MAGPIE soll 2029 starten und in der Südpolregion des Mondes landen.
- Die Nutzlast fliegt an Bord der Mission-4-ULTRA-Landefähre von ispace inc.
- Die Mission ist eine ESA-JAXA-Kooperation und Europas erste eigene Erkundungsmission auf der Mondoberfläche.
Was geschehen ist
Am 2. September 2026 haben die ESA und ispace-EUROPE die Phase-2-Vereinbarung für die Mondmission MAGPIE unterzeichnet. Die Zeremonie fand auf der Hauptbühne der ESA Space for Inspiration 2026 in Kopenhagen statt.
Was wir wissen
Die offizielle Unterzeichnung der Phase-2-Vereinbarung für MAGPIE erfolgte auf der ESA Space for Inspiration 2026 in Kopenhagen. Daniel Neuenschwander, Director of Human and Robotic Exploration der ESA, und Julien-Alexandre Lamamy, CEO von ispace-EUROPE, nahmen an der Zeremonie teil.
Die ESA hatte den Phase-2-Auftrag mit einem Volumen von 65 Millionen Euro bereits im Juli 2026 an ispace-EUROPE vergeben.
Die Mission MAGPIE ist Europas erste Erkundungsmission auf der Mondoberfläche. Sie soll 2029 starten und in der Südpolregion des Mondes landen. Die Nutzlast fliegt an Bord der Mission-4-ULTRA-Landefähre von ispace inc.
Die Landefähre Mission 4 erhält einen Zuschuss aus dem japanischen Space Strategy Fund Program, das von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA verwaltet wird.
MAGPIE ist eine Zusammenarbeit zwischen ESA und JAXA.
Warum es zählt
Mit MAGPIE betritt Europa erstmals die Mondoberfläche für eine eigene Erkundungsmission. Die Landung am Südpol zielt auf flüchtige Stoffe, die für künftige In-situ-Ressourcennutzung und längere Aufenthalte bedeutsam sind. Die Kooperation zwischen ESA, JAXA und einem privaten Unternehmen wie ispace zeigt zudem, wie internationale und kommerzielle Partnerschaften die Monderkundung vorantreiben.
Hintergrund
Die ESA (Europäische Weltraumorganisation) und ispace (ein privates Monderkundungsunternehmen) bündeln ihre Kräfte. ispace-EUROPE ist die europäische Tochter mit Sitz in Luxemburg und fungiert als Hauptauftragnehmer dieser Mission.
Quellen
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