Rekordfeuer in Papua-Neuguinea bei El-Niño-Dürre
- In Papua-Neuguinea erreichte die Feueraktivität am 19. Oktober 2026 ein Rekordhoch.
- Eine starke El-Niño-Dürre führte in Neuguinea zu Ernteausfällen und Wasserknappheit.
- Für die Trans-Fly-Region wurden im August 2026 über 90 Tage nur 5 bis 10 Prozent des Normalwerts angegeben.
- Luftverschmutzung verzögerte Flüge und führte zu Schulschließungen.
- VIIRS und GFED nutzen Satellitendaten zur Beobachtung von Feueremissionen.
Was geschehen ist
In Papua-Neuguinea haben die Feuer ein Rekordhoch erreicht. In Neuguinea gab es zudem Feuer, und für September sowie Oktober 2026 wurde eine Dürre verzeichnet. Ungewöhnlich trockenes Wetter war eine Begleiterscheinung eines starken El Niño.
Was wir wissen
In Neuguinea gab es Feuer. In Papua-Neuguinea war die Feueraktivität außergewöhnlich hoch und erreichte ein Rekordhoch; für den 19. Oktober 2026 liegen dazu Angaben vor.
Für Neuguinea wurde eine Dürre für September 2026 und Oktober 2026 angegeben. Ungewöhnlich trockenes Wetter war eine Begleiterscheinung eines starken El Niño.
Für die Trans-Fly-Region wurden im August 2026 über einen Zeitraum von 90 Tagen nur 5 bis 10 Prozent des Normalwerts angegeben. Die Dürre führte zu Ernteausfällen und Wasserknappheit.
Luftverschmutzung verzögerte Flüge und führte zu Schulschließungen. Behörden rieten zum Tragen von Masken.
VIIRS erfasste am 11. Oktober 2026 ein Bild des südlichen Teils Neuguineas. GFED ist ein satellitengestütztes Modellierungssystem zur Überwachung von Feueremissionen; es nutzt Fernerkundung, Vegetationsmerkmale und weitere Informationen und schätzt Feuer und Emissionen über fast drei Jahrzehnte. Guido van der Werf leitete die Entwicklung von GFED.
Menschen legen die große Mehrheit der Feuer in Neuguinea; sie dienen Ackerbau, Weidepflege, Entwaldung und Landrodung sowie der Jagd. Geplante Feuer können sich unkontrolliert als Waldbrände ausbreiten. In Sumatra war die Feueraktivität vergleichsweise niedrig.
Papua gilt als neue Entwaldungsgrenze. In Indonesisch-Papua werden Flächen für Plantagen, Anbau, städtische Expansion und Bergbau gerodet. Für Indonesisch-Papua wurden dritthöchste Kohlenstoffemissionen angegeben.
Im Jahr 2025 gingen in Indonesisch-Papua 27.000 Hektar Primärwald verloren. Das war fast doppelt so viel wie die Gesamtsumme 2024 und der höchste Wert seit 2017.
Warum es zählt
Für Leser aus der Mondindustrie ist der Vorgang ein Beispiel für den Nutzen satellitengestützter Beobachtung. VIIRS erfasste ein Bild des südlichen Teils Neuguineas, während GFED Fernerkundung über fast drei Jahrzehnte nutzt.
Quellen
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