ISS erhält letzte ROSA-Solarflügel

  • Die letzten ROSA-Solarflügel wurden am 5. November 2026 an der ISS erfolgreich entfaltet.
  • Damit ist das NASA-ROSA-Programm abgeschlossen; alle acht Flügel liefern über 160 kW.
  • Anil Menon und Joshua Kutryk werden für zwei Außeneinsätze am 29. Oktober und 5. November 2026 genannt.
  • ROSA-Technik wird über die ISS hinaus für Lunar-ROSA, das zweite Modul von Axiom Space und die SR-1 Freedom Mission to Mars genannt.
  • Redwire gibt den ROSA-Status mit 100 Prozent Missionserfolg an; ELSA ist mit über 50 Prozent mehr Leistung pro Volumen angegeben.

Was geschehen ist

Die Internationale Raumstation (ISS) hat die letzten ROSA-Solarflügel erhalten. Die Roll-Out-Solarflügel wurden am 5. November 2026 erfolgreich entfaltet; damit ist das NASA-ROSA-Programm abgeschlossen.

Was wir wissen

Die letzten ROSA-Flügel sind am 5. November 2026 erfolgreich entfaltet worden. Zwei Außeneinsätze sind auf den 29. Oktober und den 5. November 2026 datiert; als Crew werden Anil Menon und Joshua Kutryk genannt.

Das NASA-ROSA-Programm auf der ISS ist abgeschlossen und wird als Modernisierung der Stromversorgung geführt. Jeder ROSA-Flügel ist mit mehr als 20 kW angegeben, alle acht ROSA-Flügel mit mehr als 160 kW. Die Flügel sind für mehr als 10 Jahre spezifiziert; Redwire gibt den ROSA-Status mit 100 Prozent Missionserfolg an.

ROSA ist eine flexible Solaranlage mit zusammengerollten Auslegern aus Verbundwerkstoff; eine Einheit entfaltet sich über die in den Auslegern gespeicherte Spannungsenergie. Das erste ROSA-Flügelpaar wird mit 2021 datiert. Für ROSA besteht ein Vertrag mit Boeing, dem Hauptauftragnehmer der NASA für den Betrieb der Raumstation.

Warum es zählt

Für Leser mit Blick auf die Mondindustrie ist der Abschluss relevant, weil die ROSA-Technik auch als Lunar-ROSA-Lösung für die Mondoberfläche entwickelt wurde und als Nutzlast für die Moon Base der NASA aufgeführt ist.

Die Technik reicht zudem über die ISS hinaus: ROSA wird für das zweite Modul von Axiom Space und für die SR-1 Freedom Mission to Mars genannt.

ROSA und ELSA werden als Stromversorgung für kommerzielle und nationale Sicherheitsmissionen sowie für die Erkundung von Mond und Mars geführt. ELSA wurde entwickelt, um Stauvolumen und Masse zu minimieren, und ist mit mehr als 50 Prozent mehr Leistung pro Volumen angegeben.

Hintergrund

Unser Bericht vom 5. Oktober 2026 behandelte bereits dieselbe ROSA-Technik: Damals erhielt Redwire von Axiom Space den Auftrag für zwei ROSA-Solarflügel für das zweite Modul der kommerziellen Raumstation. Diese Meldung ist der frühere Bezugspunkt der aktuellen ROSA-Nachricht.

Quellen

  1. 1.Redwire Space

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